STM Sächsische Teppichmanufaktur GmbH

Referenzen

Paulusgemeinde in Hagen

Paulusgemeinde in Hagen

Dieser Teppich wurde für Paulusgemeinde in Hagen angefertigt. In diesem Gotteshaus lag das gleiche Dessin aber total verschlissen. Da wir das gleiche Dessin in unserem Fundus hatten, war es ein leichtes diesen auf Maß zu weben. Wir haben den Teppich aus mehreren Bahnen zusammen geschweißt.

Kirche in Wiesa

Kirche in Wiesa

Der Teppich entstand in Zusammenarbeit zwischen Kirchgemeindevertretern, dem Ortspfarrer und dem Kunstdienst der Ev.Luth.Landeskirche Sachsens. Da es sich um einen Bau von 1904 handelt, der im Jugendstil ausgemalt ist, wurde großer Wert auf die Farbstellung des Teppichs gelegt. Es kam deshalb nur ein einfaches Streifenmuster in Frage.

Dresdner Residenzschloß

Dresdner Residenzschloß

Die Englische Treppe im Dresdner Schloß entstand 1692 als "Große Treppe". 1693 überbrachte der englische Gesandte Sir William Swan den "Orden des blauen Hosenbandes" an den Kurfürsten Johann Georg IV. Darauf geht der Name zurück. 1701 zerstörte der große Schloßbrand die Englische Treppe. Sie wurde 1719 wieder aufgebaut und 1895 umgestaltet. Der Luftangriff am 13. Februar 1945 zerstörte auch die Englische Treppe. Erst zu Beginn der 1990 iger Jahre erfolgten Sicherungsmaßnahmen. Die Wiederherstellung erfolgte 2005 - 2010. Die Verlegung des Treppenläufers erolgte so, daß möglichst keine Nähte oder Verbindungen zu sehen sind. Richtungswechsel im Flor wurden unter Läuferstangen gelegt.

Schloß Sondershausen

Schloß Sondershausen

Das Problem hier bestand darin, eine 4-läufige sehr gering gewendelte Treppe mit einem verschleißfesten Haargarn-Boucle zu belegen.
Durch die geringe Wendelung konnte das überrflüssige Material an der Innenkante nicht in eine Falte in der Setzstufe gelegt werden.
Es mußten an jeder Stufe schmale Keile aus der Ware geschnitten und hinter der Läuferstange eine Schweißnaht angebracht werden. Der gesamte Läufer besteht danach aus einer einzigen gewölbten Bahn.

Trinitatiskirche Erdmannsdorf

Trinitatiskirche Erdmannsdorf

Die Besonderheit dort war, dass der Originalteppich seit vielen Jahren verschollen ist. Es sollte eine Rekonstruktion erfolgen, es gab aber als Vorlage nur ein unscharfes Schwarz-Weiß-Foto mit einer Konfirmandengruppe, die auf dem Teppich steht.
Für die Farbgestaltung wurde in der Sakristei ein Kniekissen aufgefunden, das in dem gleichen Dessin gearbeitet war und aus dem die Garnfeinheiten, -farben und –materialien identifiziert werden konnten.
Gemeinsam mit der Leiterin der Textilsammlung am Museum in Chemnitz konnte nach einer mühsamen Recherche die Ornamentik erklärt und rekonstruiert werden.
Danach wurde eine Zeichnung erstellt, die Jaquardkarte geschlagen, das Wollgarn gefärbt und der Teppich in 2 Bahnen gewebt.
Es konnte ein sehr nahe am Original hergestellter Teppich übergeben werden.

St. Aegidienkirche Frankenberg

St. Aegidienkirche Frankenberg

Vor vielen Jahren lag in dieser Kirche ein Läufer, der in einem Tapestry-Druckverfahren hergestellt war. Dieser stammte von der Sächsischen Teppichmanufaktur Bernards, Schmidt & Wenschuh KG in Frankenberg. (Unser heutiger Betrieb –jetzt über 100 Jahre alt.)
In den 90-iger Jahren haben wir aus einem Haufen Schrott eine 90 cm breite Rutenwebmaschine wieder hergestellt, die sicherlich 70 Jahre alt ist. Wir haben uns vorgenommen, den ersten Läufer, den wir auf dieser Maschine weben, für die Kirche unserer Heimatstadt herzustellen.
Das Besondere daran ist, dass die Breite so ideal ist, das neben dem Läufer der Steinbodenbelag sehr dekorativ zur Geltung kommt.

St. Peter und Paul in Fürth

St. Peter und Paul in Fürth

Hier sollte passend zu dem vorhandenen roten Teppich auf dem Altarplatz ein Läufer durch das Schiff gelegt werden. Auch hier sollte links und rechts ein Streifen des Originalbodens sichtbar bleiben. Die Querläufer sind so angeschlossen, dass keine Stolperkante entstanden ist.

Basilika in Wechseburg

Basilika in Wechseburg

Die Basilika in Wechselburg ist eine bedeutende katholische Wallfahrtskirche. Sie ist in rotem Rochlitzer Porphyr ausgeführt. Dieser dominiert das gesamte Gotteshaus. Es war von der Farbgebung deshalb besonders schwierig, einen Ton zu finden, der nicht in Konkurrenz zum Bauwerk tritt, der sich unterordnet, aber trotzdem Beachtung findet.
Von einer Künstlerin wurde ein Gesamtfarbkonzept erarbeitet, dass von der Priesterbekleidung über die Altar-und Kelchwäsche bis zu den Sitzbezügen und den Teppichen eine Einheit bildet.
Vor dem Hochaltar wurde ein Teppich aus Haargarn-Velours in gelb/grün verlegt. Vor dem Volksaltar wurde das gleiche Garn als Bouclé in umgekehrter Farbstellung (grün/gelb) zum Einsatz gebracht.

Treppenläufer in einer Privatvilla

Treppenläufer in einer Privatvilla

Hier ging es darum, einen Läufer zu weben und zu verlegen, bei dem eine umlaufende Bordüre im ganzen Haus ohne Unterbrechung verläuft. Als Besonderheit wurde in einem runden Teppich im turmförmigen Treppenhausabschnitt das Familienwappen des Hausherrn eingewebt und in die umlaufende Bordüre einbezogen.
Das Wappen wurde in einem Winkel von 45 Grad eingewebt, um die Strichrichtung des Teppichs nicht zu unterbrechen.
Im Treppenauge wurde ein quadratischer Teppich verlegt, in dessen Bordüre die Initialen des Hausherren eingewebt sind.

Läufer im Eingangsbereich eines Betriebes

Läufer im Eingangsbereich eines Betriebes

Der Teppich ist 2.- m breit und 8.- m lang. Im Mittelfeld ist das Firmenlogo in Form eines Schriftzuges von ca. 6.- m Länge eingewebt. Direkt am Eingang ist ein Willkommensgruß eingewebt, der 23 Grad schräg gestellt ist. Der ganze Teppich wurde aus Haargarn und mit einem 7.- mm hohen Flor gewebt.

Kutschenteppiche

Kutschenteppiche

Sammler von historischen Kutschen legen einen besonders hohen Wert auf Authentizität eines nachgewebten Teppichs. Hierbei wird auf Faserstoffe, Farben, Bindung und Muster extrem genau geachtet. Meistens sind in eine solche Wiederherstellung auch Restauratoren mit hohen Ansprüchen an das Produkt einbezogen.
So haben wir für private Sammler, aber auch für staatliche Museen (z.B. Kutschensammlung im Schloss Augustusburg) gearbeitet.